Bildungspreis des FWU

aus "Durch den Vorhang", FWU

Seit 2008 lobt des FWU – Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht den Bildungspreis aus. Als eigenständige Kategorie innerhalb des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises werden damit Filme geehrt, der sich in besonderer Weise zum Einsatz in der schulischen und außerschulischen Jugendbildung eignen.

Filmbeiträge zur Kategorie Bildung können nicht direkt eingereicht werden. Der Preisträger wird aus den Einreichungen aller anderen Wettbewerbskategorien ermittelt. Es kann sich also um eine Kurzfilm, eine Hochschulproduktion oder einen Amateur-Clip handeln.

Das FWU stiftet das Preisgeld. Zudem wird der Preisträgerfilm durch das FWU als didaktische DVD veröffentlicht und in das reguläre Verlagsprogramm des Instituts aufgenommen. Ziel dieses Preises ist, das Thema Menschenrechte durch preisgekrönte Filmproduktionen in die Bildungsarbeit einfließen zu lassen.

Die didaktischen DVDs werden zu attraktiven Preisen angeboten, um eine möglichst große Verbreitung zu erzielen. Seit der erstmaligen Vergabe des Bildungspreises wurden mit den durch das FWU geehrten und verkauften DVDs bundesweit etwa eine Millionen Schülerinnen und Schüler erreicht.

Den aktuellen Bildungspreis können Sie hier beziehen.

 

Screenings und Filmgespräche

Filme müssen gesehen werden, um wirken zu können! Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis unterstützt die Produzent_innen, Regisseur_innen/Autor_innen, Redaktionen und Auftraggeber der Preisträgerfilme dabei, eine möglichst große Verbreitung ihrer Produktionen zu erreichen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises ist deshalb eine Tournee der Preisträgerfilme durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Während dieser eigenständigen Screenings und Filmgespräche werden die aktuell geehrten Produktionen in öffentlichen Veranstaltungen gezeigt.

Zudem sind die Regisseur_innen/Autor_innen dieser Filme eingeladen, um mit dem Publikum dieser Screenings über die Filme zu diskutieren. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen und sind kostenfrei.

Darüber hinaus unterstützt der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis lokale Initiativen dabei, eigene Filmvorführungen mit den nominierten und/oder prämierten Filmen zu organisieren. Dabei muss insbesondere die Rechtesituation beachtet werden. Anfragen dazu sind an: info[at]menschenrechts-filmpreis.de zu richten.

Filmbildung

Foto: Raphael Rohe / pixelio.de

Video-Clips, Kurzfilme oder aufwendige Fernseh- bzw. Kinoproduktionen prägen unsere Welt. Die Kraft dieser Bilder sorgt für eine eigene Wahrnehmungs- und Verarbeitungsdynamik. Kinder und Jugendliche müssen deshalb möglichst früh lernen, mit Inhalten und Wirkungsweise von Filmen umzugehen.

Eine so verstandene Filmbildung vermittelt Kenntnisse für einen kritischen, kreativen und nicht zuletzt genussvollen Umgang mit Filmen. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist Teil dieser Filmbildung. Für den Trägerkreis fließen dabei inhaltliche Impulse zum Thema Menschenrechte, didaktische Aufbereitung der Inhalte sowie Formen einer zielgruppengerechten Verbreitung zusammen.

Durch das Verstehen des konkreten (Menschenrechts-)Films, seiner Entstehungsgeschichte, filmischen Sprache und seiner Bedeutung für einzelne Zuschauer_innen bzw. die gesamte Gesellschaft werden thematische Sensibilität, Wissen und Handlungskompetenz gefördert.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis bietet mit seinen veröffentlichten Preisträgerfilme anregende Quelle und Diskussionsanlässe für die politische, konfessionelle/ethische sowie die ästhetische Bildung.