Bildungspreis des FWU

aus "Durch den Vorhang", FWU

Der Tatortreiniger muss sein ganzes Können unter Beweis stellen ... Tatortreiniger Heiko Schotte ist beeindruckt: alle sind so nett in dieser Unternehmensberatungsfirma. Nur – was soll die eingebaute Uhr auf der Toilette? Schotty gerät mit Geschäftsführer Grimmehein aneinander, der ein geradezu teuflisches Vergnügen daran findet, seine Mitarbeiter an ihre Belastungsgrenze zu treiben. Schotty können dessen Psychotricks nichts anhaben. Oder doch? Hat sein Chef etwa eine Evaluation in Auftrag gegeben? Auf einmal steht Schotti vor der Frage : lieber den Job behalten oder lieber seine Würde? Und wie immer findet Schotti seine ganz eigene Antwort darauf.

"Tatortreiniger - Sind Sie sicher?" erscheint ca. im Mai 2019 als didaktische DVD beim FWU - Institut für Film und Bild.

Screenings und Filmgespräche

Filme müssen gesehen werden, um wirken zu können! Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis unterstützt die Produzent_innen, Regisseur_innen/Autor_innen, Redaktionen und Auftraggeber der Preisträgerfilme dabei, eine möglichst große Verbreitung ihrer Produktionen zu erreichen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises ist deshalb eine Tournee der Preisträgerfilme durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Während dieser eigenständigen Screenings und Filmgespräche werden die aktuell geehrten Produktionen in öffentlichen Veranstaltungen gezeigt.

Zudem sind die Regisseur_innen/Autor_innen dieser Filme eingeladen, um mit dem Publikum dieser Screenings über die Filme zu diskutieren. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen und sind kostenfrei.

Darüber hinaus unterstützt der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis lokale Initiativen dabei, eigene Filmvorführungen mit den nominierten und/oder prämierten Filmen zu organisieren. Dabei muss insbesondere die Rechtesituation beachtet werden. Anfragen dazu sind an: info[at]menschenrechts-filmpreis.de zu richten.

Filmbildung

Foto: Raphael Rohe / pixelio.de

Video-Clips, Kurzfilme oder aufwendige Fernseh- bzw. Kinoproduktionen prägen unsere Welt. Die Kraft dieser Bilder sorgt für eine eigene Wahrnehmungs- und Verarbeitungsdynamik. Kinder und Jugendliche müssen deshalb möglichst früh lernen, mit Inhalten und Wirkungsweise von Filmen umzugehen.

Eine so verstandene Filmbildung vermittelt Kenntnisse für einen kritischen, kreativen und nicht zuletzt genussvollen Umgang mit Filmen. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist Teil dieser Filmbildung. Für den Trägerkreis fließen dabei inhaltliche Impulse zum Thema Menschenrechte, didaktische Aufbereitung der Inhalte sowie Formen einer zielgruppengerechten Verbreitung zusammen.

Durch das Verstehen des konkreten (Menschenrechts-)Films, seiner Entstehungsgeschichte, filmischen Sprache und seiner Bedeutung für einzelne Zuschauer_innen bzw. die gesamte Gesellschaft werden thematische Sensibilität, Wissen und Handlungskompetenz gefördert.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis bietet mit seinen veröffentlichten Preisträgerfilme anregende Quelle und Diskussionsanlässe für die politische, konfessionelle/ethische sowie die ästhetische Bildung.