Dienstag, 2. Dezember 2025, 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
17:30 - 22:00 Uhr
Im Rahmen der Woche der Menschenrechte laden die Landesvertretung NRW und der Deutsche Anwaltverein zur Vorführung des Dokumentarfilms „Sieben Winter in Teheran“ ein. Der Film erzählt das Schicksal von Reyhaneh Jabbari, einer jungen Studentin aus Teheran.
An ihrem Arbeitsplatz versucht ein älterer Mann, sie zu vergewaltigen. In Notwehr ersticht sie ihn. Reyhaneh wird daraufhin wegen Mordes verhaftet und zum Tode verurteilt. Trotz nationaler wie internationaler Bemühungen beharrt die iranische Justiz auf dem „Recht der Blutrache“. Zieht Reyhaneh ihre Anschuldigungen nicht zurück, darf die Familie des Mannes ihre Hinrichtung verlangen.
Der vielfach ausgezeichnete Film erhielt unter anderem den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis im Dezember 2024. Im Anschluss an die Filmvorführung berichten Regisseurin und Drehbuchautorin Steffi Niederzoll sowie Shole Pakravan, Mutter von Reyhaneh Jabbari, von der Entstehung des Films und den Hintergründen.
Der Trailer des Films ist unter diesem LINK abrufbar.
Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Untion,
Rue Montoyer 471000 Bruxelles

aus "Sieben Winter in Teheran", © Steffi Niederzoll
17:30
Einlass
18:00
Begrüßung:
Dr. Benjamin Limbach
Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen
Rechtsanwältin Eva Schriever, LL.M.
Geschäftsführerin/Leitung des Brüsseler Büros des Deutschen Anwaltvereins
Film:
Sieben Winter in Teheran (ca. 90 min.)
Gespräch: (wird auf Englisch geführt)
Steffi Niederzoll
Regisseurin und Drehbuchautorin
Shole Pakravan
Mutter der verstorbenen Studentin Reyhaneh Jabbari
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung über diesen LINK bis 30.11.2025.
Stand 27.11.2025:
Die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich jedoch in die Warteliste eintragen lassen. Wir kontaktieren Sie rechtzeitig, wenn Plätze frei werden.
Myra Jockisch, Deutscher Anwaltverein